Aktuelles

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten,

liebe Freunde und Freundinnen der Praxengemeinschaft "Brückenärzte", willkommen!

Ich wünsche Ihnen alles Gute, Gesundheit, freundliche Kontakte -                                                                                             unter Beachtung der gegenwärtig erforderlichen Beschränkungen, z. B. Abstandswahrung 1.5 bis 2m und Tragen von Mund-Nasenschutzmasken zur Eindämmung der Corona-Virus-Erkrankungs-Pandemie* tunlichst fernmündlich oder elektronisch anmelden und bei Infektionsverdacht nicht direkt die Praxis betreten! - *siehe Homepage Brückenärzte! -   und hilfreiche HelferInnen!

Hinweis: Zum Jahresende 2020 hat Frau Daniela Martis-Lang nach fast 28 Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit, oft in vorderster allgemeinmedizinische Qualität sichernder und sozialmedizinischer Front die Praxengemeinschaft zum wohl verdienten Ruhestand verlassen. Für all die Jahre vertrauensvoller und verlässlicher Kooperation danke ich ihr ganz besonders und wünsche ihr stellvertretend für alle Betroffenen und Mitarbeiter*innen für Ihren weiteren Lebensweg alles Gute, Gesundheit und entspanntere Zeiten und viel Freude in Familien- und Freundeskreis.

Herzlichen Dank, liebe Dana, für Deine hilfreiche, zuverlässige und einsatzfreudige berufliche und freundschaftliche Begleitung.


Für praxisbekannte Patienten mit bei mir gespeicherter aktueller Mobiltelefonnummer bin ich oft über meine Mobilfunknummer zu erreichen bzw. rufe möglichst kurzfristig zurück, z. B. auch zwecks Terminvereinbarung.             Bei den Festnetznummern empfehle ich längeres Klingelnlassen oder bei Bedarf wiederholten Anruf und die Beachtung der Ansagen des Anrufbeantworters.

Allen Patienten und Patientinnen, FreundInnen und Freunden wünsche ich in 2021 trotz der Pandemiebelastung Zeit zu Entspannung, Besinnung, Bewegung, Erholung und Stärkung, Gesundheit und Glück und Gelassenheit und Mut und Zivilcourage und statt Junk und Fakes und Hass und Hirnverbranntem in sogenannten sozialen Medien ein gelingendes soziales Miteinander im Geiste der Solidarität und Aufklärung-

Wenn Ihre Gesundheit zu wünschen übrig lässt:, kommen Sie zu uns! Außer:

In lebensbedrohlichen Notfällen oder Verdacht auf Schlaganfall rufen Sie bitte sofort die Tel.nr.        112 !

Bei Schwierigkeiten, mich über die Praxisfestnetz-Telefonnummer 069-625162 oder die  Mobilfunknummer                                                                                                                                              0171-6525264

zu erreichen (- da mein Handy während Psychotherapiesprechstunden ausgestellt ist, ich oft auswärts tätig                            und dann zum Teil schlecht erreichbar bin,  empfehle ich Praxisbekannten mit aktueller mir hinterlegter Digitalfunknummer z.B. bei eiligen Anliegen oder Terminwunsch eine SMS-Rückrufbitte zu hinterlassen - kein E-mail !! -)

oder in dringenden Fällen die Bereitschaftsdienstzentrale bundesweit unter                                            116 117 oder unter der 19292 (die in Hessen weiter gültig ist - ggf. mit Vorwahlnummer)   anzurufen.

 

Hinweise auf unsere Sprechzeiten erfahren Sie über die Praxisaushänge und den Anrufbeantworter.


*Zur besseren Einschätzung der aktuellen Corona-Lage hierzulande verweise ich auch auf die Ausführungen von

Prof. Heudorf und Prof. Gottschalk im Hessischen Ärzteblatt 10/2020 und den link

https://www.tagesspiegel.de/wissen/mit-fruehen-massnahmen-aber-ohne-lockdown-wie-taiwan-es-geschafft-hat-

200-tage-ohne-corona-fall-zu-bleiben/26576182.html.

Zur öffentlich propagierten CoV-2019-("Corona"-) Impfung empfehle ich angesichts der sehr kurzen Entwicklungs-

und Nachbeobachtungszeiten der neuartigen Impfstoffe insbesondere zu möglichen Impfnebenwirkungen

die Lektürevon  "Der Arzneimittelbrief, Jahrgang 54, Nr. 11, Berlin, November 2020". Offenbar sind die meisten

zwischenzeitlich in den kurzen Impfwochen mit den neuen Impfstoffen bekannt gewordenen Kurzzeit-Nebenwirkungen

eher tolerabel geblieben und angesichts der hohen Mortalitätsrate und der im höheren Alter eher besseren Kurzzeit-

verträglichkeit - bei fehlender Kontraindikation - kein Grund, sich nicht impfen zu lassen; in Hessen sind aktuell offiziell

im Wesentlichen ohnehin nur die über 80-Jährigen impfberechtigt, solange die Impfstoffknappheit anhält.

Menschen unter Gerinnungs-hemmender Medikation oder ihre gesetzlichen Betreuer sollten unbedingt vor einer

Impfung, deren intramuskuläre Injektion vorgeschrieben ist, von den Herstellern und Verantwortlichen in Erfahrung

bringen, ob eine subkutane Impfung vertretbar ist und mit welchen möglichen Nebenwirkungen und wer für

eventuelle Folgeschäden für die nicht gemäß den Vorschriftenerfolgte Impfung die Haftung trägt! Laut von Prof. Dr.

Thomas Wendt, Kardiologe im Vitalicum Frankfurt am Main, weitergeleiteter E-Mail vom 15.12.2020 von Prof. Dr. Dr.

René Gottschalk,dem Frankfurter Gesundheitsamtsleiter könne die Impfung mit einer dünnen Nadel und

nachfolgender Kompression auch bei Patient*innen mit Gerinnungshemmung intramuskulär verabreicht werden.

 

Die am 10.12.2020 veröffentlichte Phase III-Studie (92 Seiten) des ersten demnächst in der EU zugelassenen

Impfstoffes von Biontech-Pfizer finden Sie unter

https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2034577?query=featured_home

 

Im jüngsten arznei-telegramm ("neutral, unabhängig und anzeigenfrei") 12/20 vom 18. Dezember 2020 sind

ausführliche und abschließend kurz zusammen gefasste Beobachtungen und Empfehlungennachzulesen:

www.arznei-telegramm.de.     


Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich die z. B. vor Krankenhaus- oder Altenpflegeheimbesuchen vorgeschriebenen

oder sinnvollen SARS-CoV-Schnelltests (sofern sie nicht vor Ort erfolgen) möglichst nicht in der Praxis, sondern nur

außerhalb (Hausbesuch) durchführe, aus Infektionsschutzgründen.

 

Bis die bereits (vorschnell?) hochgepriesene Impfung ausreichend flächendeckend organisiert ist und ihre langfristigen

Erfolge und Harmlosigkeit erwiesen hat, ist neben der Vermeidung unnötiger Kontakte mit möglicherweise unbewusst,

unbedacht oder leichtfertig das neue Virus verbreitenden Infizierten auch hier wie zur Abwehr vieler Gesundheitsgefahren

die nachhaltige Stärkung des eigenen Immunsystems durch allgemein roborierende Maßnahmen besonders wichtig:

Tägliche Bewegung, möglichst in frischer Luft, ausgewogene, kalorienarme Kost mit reichlich frischem Obst und Gemüse

möglichst aus naher Produktion, soziale Interaktion auch im lock-down-begrenzten Rahmen und positive Visionierung.

Besser Bücher lesen und körperliches Training als ständig TV glotzen und motzen. Oder wie hieß das früher mal, als manche

noch an die Rettung durch den real existierenden Sozialismus glaubten: "Besser hammern und sicheln als jammern und

picheln!" Zumindest dieser Spruch, nicht orthodox und allzu übertragen genommen und immer im sinnvollen Maße

befolgt, hat vielleicht Präventivcharakter. Also gefasst und gelassen vorwärts sehen und gehen und nicht vergessen:

die Solidarität mit den Schwächeren!

 

Da Grippe-Impfstoffe in der Vergangenheit immer wieder kaum mehr zu erhalten waren und unsere reichlich vorbestellten rasch aufgebraucht, bitte ich vor Nachsuchen um weitere Impftermine die chronisch Kranken, Immungeschwächten, Älteren und Menschen mit viel Publikumskontakt, sich in den Apotheken zunächst selbst Impfstoff zu besorgen (Kühlkette beachten!) oder zu versuchen,bei den Gesundheitsämtern oder anderen Impfstellen, die eventuell über Vorräte verfügen, einen Impftermin zu erhalten. Für Herbst 2021 unbedingt schon jetzt Ihren persönlichen Grippe-Impfstoff in Ihrer Apotheke verbindlich vorbestellen!!!

Glauben Sie bitte nichts, was in vielerlei Form, besonders in den sogenannten sozialen Medien, der Lobbypresse und von populistischen Politikern, die angesichts der bereits deutlichen Klimakatastrophe mit Scheu(er)klappen von freier rascher Autofahrt faseln oder - international - nationalistisch, rassistisch oder faschistisch hetzen, die Demokratie schlecht reden und das Volk für dumm verkaufen wollen, oder was an manchen Stammtischen geschwätzt wird oder Interessierte uns als Fortschritt verkaufen wollen. Versuchen Sie sich stets über die Interessen der Autoren, Betreiber und Verkäufer ins Bild zu setzen. Denken Sie an Albert Einsteins Aussage: "Zwei Dinge in der Welt sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir nicht so sicher" und an Mahatma Gandhis Feststellung: "Es gibt Wichtigeres im Leben als ständig die Geschwinditkeit zu erhöhen". Also: Mit offenen Sinnen hinzulernen und Sinnvolles tun und bewahren !Information in ausgewählter, besonnener Form ist hilfreich, auch bei der individuellen Prävention, um die Gesundheit auf möglichst hohem Stand zu erhalten. Trotz der großartigen medizinisch-technischen und fachärztlichen Fortschritte im Krankenhaus und bei Niedergelassenen, die heute Erstaunliches möglich machen, sind die ebenso wichtigen Gesprächs-, Beratungs-, Strukturierungs- und Organisationshilfen sowohl im stationären wie ambulanten Krankenversorgungsbereich durch die erzwungene Ökonomisierung der Medizin, ausufernde Verwaltungs- und Dokumentationsarbeiten, Vernachlässigung geeigneter Honorierung der helfenden Berufe und der ärztlichen sprechenden Medizin und eine jahrzehntelang versäumte Anpassung der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte nur noch in zunehmend beschränkterer Form zu gewährleisten. Zudem bereitet das mangelnde politische und gesellschaftliche Engagement vieler Bürger den Boden für schleichende oder offene Beseitigung der nach 2 unnötigen Weltkriegen und dem Holocaust durch die Widerstandsbewegungen und die positiven Auswirkungen der sogenannten 68er Generation erreichten Annäherungen an die Ziele aufgeklärter Demokratien in Europa.

Wir sind alle aufgerufen, diesem Trend entgegenzuwirken und den populistischen Vereinfachern und ihren selbstsüchtigen Sponsoren auch im Rahmen der Globalisierung durch soziales und politisches Engagement im Großen wie im Kleinen zu begegnen, wobei der wichtigste Wirkungskreis immer im nahen Umfeld liegt.


 

Bitte beachten Sie neben den öffentlichen/ offiziellen Mitteilungen zur Eindämmung der SARS-CoV-19-Pandemie

unsere Hinweise über sinnvolle Präventionsleistungen zur Früherkennung und Frühbehandlung von Krankheiten

oder zu deren Vermeidung, z. B. durch sinnvolle Lebensführung (u. a.  Ernährungs- und Bewegungsweise) oder

Impfungen und vernachlässigen Sie trotz aller sinnvollen oder verfügten COVID-bedingten Einschränkungen nicht

Ihre sonstigeGesundheitspflege und -vorsorge. Bei Fragen und Unklarheiten/ Verunsicherungen rufen Sie mich bitte an.

 

Zwar können auch virale Erkrankungen, wie uns gerade CoV-2019 zeigt, tödlich wirken, besonders bei

Abwehrschwächen durch z. B. mit dem Alter zunehmende organische Abbauschäden, meist tun sie dies jedoch als

Wegbereiter bakterieller Angriffe, die meist (noch) gut mit Antibiotika beeinflussbar sind, was für Viren nicht zutrifft.

Gegen viele Viren und Bakterien gibt es mehr oder weniger und mehr oder weniger lang schützende Impfungen,

die je nach Alter und Indikation empfohlen sind. WICHTIG: FÜR DEN HERBST 2021 bitte ich alle Interessierten ihren

GRIPPEIMPFSTOFF BEREITS JETZT in der Apotheke Ihres Vertrauens selbst!! vorzubestellen, damit Sie 2021 auch

welchen erhalten können.


Bedenken Sie besonders in Zeiten zunehmender Antibiotika-Resistenzen, dass der Rückgang der Todesfälle

an Infektionskrankheiten seit der Mitte des 19. Jahrhunderts in Deutschland nur zu einem geringen

Prozentsatz auf die seit etwa Mitte des 20. Jahrhunderts in größerem Umfang verfügbaren Antibiotika zurückgeht,

aber zu einem weit überwiegenden Anteil neben der allgemeinen Verbesserung der Ernährungsmöglichkeiten

und der Hygiene (Trinkwasser, Abfall- und Abwässerentsorgung u.a.) auch dem Infektionsschutz durch

Impfungen geschuldet ist. Tragen auch Sie daher zu Erhalt, Förderung und Schutz zuträglicher Umwelt-

bedingungen im Rahmen Ihrer Möglichkeiten bei!  -Masernepidemien mit schweren Komplikationen sind für ein

hochentwickeltes Industrieland und die Kindeseltern Last und Schande. Auch Erwachsene leiden vermehrt an

-Keuchhustenerkrankungen und übertragen sie auch auf Kinder. -Röteln-Embryopathien aufgrund von

Schwangerschaftsinfektionen mangels Antikörper-Titerkontrollen und Impfungen rechtzeitig vor Eintritt einer

Schwangerschaft sind unnötig und vermeidbar. Hier sind neben den verantwortlichen Gesundheitspolitikern

vor allem Sie selbst gefordert. Informieren Sie sich und schützen Sie sich und Ihre Anvertrauten!

 

Melden Sie sich rechtzeitig an für Beratung bei geplanten Reisen, die Überprüfung des Impfschutzes und die

sinnvollen Grundimmunisierungen oder Auffrischungsimpfungen gemäß der Empfehlungen der ständigen

Impfkommission (STIKO) der Bundesrepublik Deutschland.

Informationen zu sinnvollen Impfungen, aber auch möglichen Nebenwirkungen erhalten Sie in der Praxis

oder im Internet unter www.rki.de und dem Stichwort:  impfen, ferner unter www.arznei-telegramm.de .


Für die, die sich gern in der Natur und in FSME (FrühSommer-MeningoEnzephalitis =-Hirn/Hirnhautentzündung)-

Gebieten bewegen, die es auch zunehmend in Hessen, vor allem aber im Zeckengürtel im Osten Deutschlands und

Europas, im Bayerischen Wald, in Tschechien, Polen, Österreich u.a. gibt, ist die FSME-Impfung zu empfehlen, gegen

die die Grundimmunisierung umgehend begonnen werden sollte, um im Frühsommer ausreichend geschützt

zu sein. Siehe hierzu auch die Anmerkungen im Teil "Aktuelles" unserer www.brückenärzte.de-

Praxisgemeinschafts-Homepage.

 

Daneben denken Sie bitte an die erforderliche Aktualisierung des Grundschutzes bzw. die Immunisierungs-

Auffrischungen (booster)

 

z.B. gegen Tetanus, Diphtherie, Masern, Röteln (Röteln-Antikörperkontrolle rechtzeitig vor!! geplanter oder möglicher

Schwangerschaft - wenige ggf. privat bezahle Laborkosten und ggf. Impfung schützen vor viel Angst und dem viel zu

hohen Mißbildungssyndrom bei Erkrankung in der Schwangerschaft (Rötelnembryopathie). Tetanus-/Diphtherie-

Auffrischimpfungen werden am besten auch bei Erwachsenen mit der Keuchhustenschutzimpfung (lateinisch

Pertussis)kombiniert. (Diese Erkrankung gefährdet vor allem Kleinstkinder zum Teil hochgradig,ist aber auch für

Erwachsene oft quälend und langwierig und vor allem auch für Erwachsene zu empfehlen, die häufig mit Kindern

Kontakt haben und diese anstecken könnten.) Bei Reisen nach Afrika oder Asien ist bei der Tetanus-Diphtherie-

Keuchhusten(auffrisch)impfung auchder in Vierfachimpfstoffen zusätzlich enthaltene Polio-Impfschutz zu empfehlen.

Bei dem zunehmenden Reise- und Migrations-Verkehr sollte auch möglichst jeder Erwachsene ohne ausreichenden

Anti-HBs-Antikörperschutz gegen Hepatitis B grundimmunisiert sein, wobei 1/-3 Jahr/e nach Abschluss der

Grundimmunisierung der Antikörpertiter kontrolliert werdensollte.

 

Daneben gibt es eine Reihe weiterer Impfungen, z.B. gegen die infektiösen Lebererkrankungen Hepatitis A oder

Meningokokken (gegen deren auch im Inland häufige Form inzwischen Impfschutzmöglichkeit besteht), gegen das

Humane PapillomVirus (HPV) zur Vermeidung ansteckender Virus"warzen" im Schambereich und bestimmter späterer

Genitalkrebse v. a. für 9-17-Jährige, gegen die Gürtelrose (Herpes Zoster) ab 60 bzw. 50 Jahren, oder Impfungen zur

Vermeidung von Erkrankungen bei bestimmten Indikationen wie Tollwut, Pneumokokken (häufigeForm der

Lungenentzündung, Impfung wichtig vor allem bei chronisch Kranken und ab 60 Jahren) oder die (ebenso wie die

bakteriell verursachte und antibiotisch zu behandelnde Borreliose) vor allem durch Zecken"bisse" übertragene

FSME=FrühSommerMeningoEnzephalitis=Hirn-Hirnhautentzündung, die angesichts der wenig winterlichen

Temperaturen infolge der Klimawandels durch die Treibgas-Ausstoß-bedingte Erderwärmung seit Jahren auch schon/

noch im Februar oder November zu beobachten sind. Dies sollte ein weiterer Ansporn sein, die Verantwortlichen in

Industrie, Finanzwesen und Politik weltweit in die Pflicht zunehmen, um lebenswertere Bedingungen auf unserem

schönen blauen Planeten herzustellen und zu erhalten - ich zähle auf Sie!

 

**Mondendinge von Christian Morgenstern



Dinge gehen vor im Mond,

die das Kalb selbst nicht gewohnt.

Tulemond und Mondamin

liegen heulend auf den Knien.

Heulend fletschen sie die Zähne

auf der schwefeligen Hyäne.

Aus den Kratern aber steigt

Schweigen, das sie überschweigt.

Dinge gehen vor im Mond,

die das Kalb selbst nicht gewohnt.

Tulemond und Mondamin

liegen heulend auf den Knien ...

 

Nicht nur im Mond geht Seltsames vor, auch auf der Erde. Die zugunsten einer maßlosen und gierigen Wachstums-

politik seit Jahrhunderten favorisierten Verhaltensweisen haben ihre drastischen Auswirkungen auf unsere Erde seit

Jahrzehnten zunehmend gezeigt, ohne dass entschieden gegengesteuert wurde. Geben wir acht, dass es unserem

blauen Planeten nicht ergeht wie dem aus sicherer Ferne zwar sehr schönen Abendstern Venus, auf dem es sich aber

wegen der Temperatur von ca. 500 Grad Celsius infolge des hohen CO2-Spiegels gewiss nicht gut leben lässt.

 

 

Also: Immer fröhlich sein! wie ein bekannter Künstler zu sagen pflegt, aber auch nachhaltiges Engagement, Mitgefühl,

Zivilcourage und gegebenenfalls die Zähne zeigen!

 



Frankfurt am Main, den 04.02.2021

Dr. med. Frank Köhler